Meinungen

Plötzlich war „Andoggen“ Programm.  Ich lernte durch positive Bestärkung und Achtsamkeit einen respektvollen Umgang mit dem Hund. Mit „Positiver Bestärkung“ ist nicht zwangsläufig Futter gemeint. Es kann auch ein Dummywurf, ein Spiel, ein freundliches Abstreichen oder ein freudiges „Priiima“ sein. Je nachdem, was Hund mag.

In der Zeit vorher hatten sich einige Unarten in den Verhaltensweisen Idas eingeschlichen. Auch dafür gab es immer Lösungen.
Diverse Workshops und Vorträge, die von „Andoggen“ angeboten werden, ließ uns Trainingsansätze vertiefen und mir einen Einblick gewähren in das Hundeverhalten im Allgemeinen und im Speziellen in das Verhalten der Hunde untereinander. So schärfte sich mein Blick für Situationen.

Wir haben bei „Berit-Andoggen“ gelernt, dass Erziehung auch Beziehung bedeutet. Und dafür sind wir sehr dankbar. Beate und Ida

Mein vorsichtiger, etwas menschenscheuer Hund hatte schnell Vertrauen zu Berit und ihrer ruhigen, stets respektvollen Art gefasst. Durch verschiedene Settings, wie Training in der Gruppe, Training verschiedener Hundesportarten,  Social Walks und Clickertraining, die Berit für Mensch und Hund immer abwechslungsreich gestaltete, bekam meine Hündin vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Bei Berit habe ich verstehen gelernt, was die Erziehung und Begleitung eines Hundes bedeutet. Ihr geübtes Auge (dem fast kein Hundeverhalten entgeht), ihr fundiertes Wissen (jede Frage bekommt eine Antwort oder zumindest eine Idee für eine Lösung) und ihr, über viele Jahre, gesammelter Erfahrungsschatz sind die Grundlagen für die tolle Beziehungsarbeit zu Mensch und Hund. Kathrin und Avin

Ich glaubte Ahnung von Hunden zu haben, weil ich schon drei spanische Pointer besaß, bevor Nacho in mein Leben trat. Nacho war ein Jahr alt, und seinem Impfpass zufolge hatte er in seinem ersten Lebensjahr fünf Frauchen und Herrchen. Oft frage ich mich, ob diese vorherigen Hundeführer wohl unversehrt und bei guter Gesundheit sind! Denn Nacho ist die Ausgeburt eines Beutegreifers. Er lehrte mich, dass ich in Wahrheit keine blasse Ahnung von Hunden hatte. Der Pointer schaute mich außerhalb des Hauses nie an. Beute zu machen, war alles, was zählte. Als erstes hat er den Himmel observiert. Je entfernter die Beute, desto besser! Möven am Horizont zum Beispiel oder Zugvögel knapp unterhalb der Stratosphäre. War der Himmel kahl und leer, befasste er sich notgedrungen mit der näheren Umgebung und scannte sie ab nach Amseln, Kaninchen oder Enten. Machten die sich rar, schnappte er sich zu meinem Leidwesen Füße, Hände, Nasen, Pobacken und diverse andere menschliche Körperteile. Extrem begehrenswert auch Jogger-Schenkel und Radfahrer-Waden. Das alles aber wie gesagt nur, wenn am Himmel Mangel herrschte. Nichts konnte Möven oder Zugvögel ausstechen, außer Geschöpfe wie Opas am Stock. Dann wurde er zum Killer.
Ach, war ich verzweifelt! Nach einigen Wochen mit Nacho dachte ich: Im Leben nicht wird dieser Hund mich eines Blickes würdigen, fröhlich an der Leine neben mir hertraben, geschweige denn frei laufen mit der Aussicht, ihn jemals wiederzusehen.
In dieser traurigen Zeit kam Frau Kaspar ins Spiel. “Schau”, sagte sie in freundlichstem Deutsch, und fing gleich an, mich zu trainieren (und auf diese Art gewissermaßen auch den Hund!). Ich glaube gespürt zu haben, dass unser Fall die versierte und routinierte Hundetrainerin gereizt hat. Offenbar waren Nacho und ich für sie kein Graubrot (Sitz! – Platz! – Gib Pfötchen!), sondern so etwas wie eine berufliche Herausforderung oder eine spannende Geschichte mit offenem Ende.
Das Schöne ist, dass Berit Kaspars Anweisungen stets freundlich, klug, logisch und kontrolliert sind. Kein Geschrei, keine Grobheit, sondern Lob, Lob und nochmal Lob.
Das Ergebnis nach einem Jahr Lob bei Einzeltraining einmal pro Woche: Wenn ich ausgehe, trage ich jetzt ein Halsband. Daran baumeln Clicker und allerlei Pfeifen. Nacho und ich spazieren schon häufiger mal bei Fuß und reagieren prompt auf Signale. Setzt er sich hin, hebe ich den Finger und sage “Sitz!”; hält er mitten im Galopp an und dreht sich rasant zu mir um, sage ich “Stopp!”; schmeißt er sich flach auf den Bauch in den Matsch, rufe ich “Down!” – und umgekehrt oder so ähnlich!
Wie dem auch sei, Berit Kaspars Erziehungsmethoden funktionieren “priiiiima!”. Dank Frau Kaspar kriege ich mehr und mehr Ahnung. Langsam, aber sicher werde ich ein nützlicher Jagdhelfer meines Vorstehhundes auf unseren (simulierten) Jadgzügen durch Wald und Flur. Persönlich käme ich gut ohne die Jagd durchs Leben, aber ich habe gelernt, dass dies kein Leben für meinen sensiblen Pointer wäre. Was passiert ist, nennt man “Konditionierung”, falls ich mich nicht täusche. Mittlerweile ist es so: Neulich rief plötzlich jemand “such die Maus!”, und ich hab losgebuddelt, als gäbe es kein Morgen. Michael und Nacho

Ich bin seit vielen Jahren „Schülerin“ bei Berit mit unterschiedlichen Hunden, die nicht alle ganz einfach sind. Das Training macht unglaublich viel Spaß, wir lachen viel!

Berit kann die Hunde und deren Verhalten lesen, was manchmal schon unheimlich ist.

Sie verfügt über sehr hohes Fachwissen, egal welche Rasse oder welches Problem gerade auftaucht. Berit hat eine beeindruckende Erfahrung vorzuweisen, fast für jede Situation erzählt sie strahlend eine passende Geschichte. Ich habe für alle Fragestellungen eine Antwort bekommen, es war nicht immer das, was ich erwartet hatte (oder hören wollte) und auch der Weg war nicht immer ganz einfach, wenn ich mich aber daran gehalten habe und mit den Hunden fleißig trainiert habe, hat es immer funktioniert.

Alle Hunde lieben Berit und Berit liebt alle Hunde, auch die, oder besonders die, die nicht ganz perfekt sind……so wie wir Menschen im übrigen auch. Beate mit Triene, Whoopie, Orri und Asali

Ich kenne Berit und Ihre Hundeschule seit 13 Jahren und bin jetzt mit meinem dritten Dalamatiner-Mädchen in ihrer Obhut. Ich habe bei Berit gelernt, auf was ich bei meinem Hund besonders achten muss und kann jetzt das Verhalten viel besser einschätzen, damit unsere Spaziergänge entspannter sind.
Hundeerziehung bedeutet nicht, mal ein oder zwei Kurse zu besuchen. Es ist eine Lebensaufgabe. Und dafür ist Berit mit ihrer Kompetenz genau die richtige, denn für sie steht das Wohl unserer Hunde an allererster Stelle. Genau das wollen wir als Frauchen und Herrchen doch. Brigitte und Dakota

Vor 12 Jahren haben wir uns die Hundeschule Andoggen ausgesucht und das war im Nachhinein betrachtet ein „Glücksgriff“. Nach ein paar Tagen begann das Training, erst einmal mit Theorie, in der uns vermittelt wurde, dass  Hunde anders ticken als wir Menschen. Wir hätten vieles verkehrt gemacht, das hätte aber unser Zusammenleben mit einem Hund stark erschwert. Berit führte den Unterricht sehr entspannend und gelassen durch, da es immer wieder Leute gab, die dachten, sie könnten es besser und vor allen Dingen schneller machen (ich gehörte auch dazu), dass klappte absolut nicht –  Geduld ist das Gebot der Stunde.

Besonders dankbar sind wir für den Rückruf aus besonderen Situationen, denn unser Hund jagte im Wald allen Tieren hinterher. Durch dieses Training lernte der Hund, im Jagen auf der Stelle sofort umzudrehen.
Berit Kaspar gilt unser Dank! Sie war’s, die aus unserem Rüpel-Welpen einen verlässlichen Partner formte, den Aufbau einer super Beziehung zu unserem Alwino unterstützte und zu unserem harmonischen Zusammenleben viel beigetragen hat. Peter und Alwino